Um was sollten wir den Herrn bitten

Wenn eine pflichtbewusste Frau voller Hoffnung zu ihrem allmächtigen Herrn geht, übergibt sie Ihm alles. Ihre Kleider mögen zerrissen sein, aber der Herr ist zufrieden mit ihrer Gesinnung. Kann sie dann arm bleiben? Nein, niemals.

Gib Ihm, was Sein ist, und nimm den Willen des Herrn an; derjenige ist vierfach gesegnet; o Nanak, der Herr ist immer gütig.

Gauri M5, 268-11

Sie bittet den Herrn vor allem um Ihn Selbst. Wenn der Herr kommt, was bleibt dann noch übrig?

Wenn ein Mensch in den Herrn vertieft ist, was kann ihm dann fehlen?

Gauri M5, 186-8

Ein König ging einst in ein fremdes Land. Bevor er abreiste, fragte er seine Königinnen, was sie gerne von ihm mitgebracht hätten. Eine fragte nach Kleidung, eine andere nach köstlichen Speisen, noch eine andere nach nützlichen Gegenständen, eine weitere nach Schönheitsartikeln und wieder andere nach Diamanten und Juwelen. Die jüngste Königin, die allgemein für eine Närrin gehalten wurde, in Wirklichkeit aber die weiseste von allen war, sagte: "O Herrscher! Komm selbst zurück und halte mich zu deinen Füßen, und ich werde alles haben, was ich mir wünschen kann." Der König kam zurück und schickte den anderen Königinnen die Geschenke, um die sie gebeten hatten, und ging dann mit allem, was er hatte, zu der jüngsten Königin. Wie viel Glück hatte diese Königin! Der König hatte das Gefühl, dass er alles, was er besaß, ihr geben sollte, weil sie ihn wirklich liebte. Die Königin setzte sich zu seinen Füßen, berührte die Füße ihres allmächtigen Herrn und genoss seinen liebevollen Blick. Die anderen Königinnen erhielten ein paar Geschenke, aber sie hatte die Liebe ihres Herrn. Welchen Nutzen hatten die Geschenke ohne den Herrn?

Sie wünschte weder Nahrung noch Wasser, sondern seufzte in Trennung; wie konnte sie Ruhe empfinden?

Gauri M, 244-19

Wir bitten aufgrund unserer Kurzsichtigkeit den Herrn und den Meister um verschiedene Wohltaten, und diese können oft unsere Leiden vergrößern. Anstatt den freigiebigen Herrn um Wohltaten zu bitten, bittet um Ihn Selbst. Wie kann es dann einen Mangel an irgendetwas geben? Um Wohltaten zu bitten, bedeutet, ein Gefühl der Minderwertigkeit und einen Mangel an Respekt zu zeigen. Die Königin weiß, dass sie die Gemahlin des Königs ist und Paläste, Diener, Nahrung, Kleidung und alles andere haben wird, was sie sich wünschen mag, ohne darum zu bitten. Aber wenn ihr Herr sie nicht liebt, dann würden ihr Paläste, seidene Kleidung und jede andere Art von feinem Besitz kein Glück bringen.

Verbrenne die teuren Ziergegenstände; lebe im Staub, o Nanak, wenn Er bei dir ist.

Salok M5, 1424-19

Wenn der Herr bei der Königin ist und diese anderen Dinge ebenfalls vorhanden sind, dann ist es angenehm, sie zu besitzen. Aber eine, welche in die Farbe ihres Herrn gefärbt ist, ist froh, ohne diese zu leben, denn die Liebe ihres Herrn ist allgenügend. Unsere primären Bedürfnisse sind physisch, und die ganze Welt ist darin verstrickt, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Der Herr kümmert sich um alles. Jedes Lebewesen wird bei der Geburt versorgt. Sein Schicksal ist schon vor der Bildung des Körpers da. Die Milch ist in der Brust der Mutter da, bevor ein Kind geboren wird. Unser Körper nimmt entsprechend unserem Schicksal Gestalt an. All unser Leiden ist auf Kurzsichtigkeit zurückzuführen.

Das Schicksal entstand zuerst, und dann der Körper; O Tulsi, es ist seltsam, dass das Gemüt nicht zur Ruhe kommt. (Für weitere Einzelheiten siehe das Kapitel über das Leben.) Der Körper und seine Bedürfnisse sind vergänglich. Wenn du dich genau umschaust, wirst du feststellen, dass nichts ewig ist.

Man wird geboren und stirbt und geht in die Nicht-Existenz über; all dies geschieht vor den Augen des Universums.

Kabir, Gauri, 325-12

Nur der Herr und Sein Name (die Wirkende Gottes-Kraft) bleiben für immer. Alles andere ist vergänglich. Bitte den Herrn um Ihn Selbst und dürste nach Seinem Anblick.

Ich bete zu dem Unmanifesten, Sich Selbst zu offenbaren; Dein Diener Nanak steht vor Deiner Tür.

Gauri M5, 241-18

Unsere ursprüngliche Heimat ist die Heimat des Herrn – Sach Khand (Wahre Region). Wir sind für eine lange Zeit vom Herrn getrennt geblieben. Wir wissen nicht mehr, wie lange wir umhergeirrt sind. Aber wenn wir des Umherwanderns müde werden, sollten wir zum Herrn Zuflucht nehmen und beten: "O Herr, erbarme Dich unser und vereinige uns mit Dir."

Unsere Taten haben zu unserer Trennung geführt. Hab Erbarmen, o Herr, und vereinige uns mit Dir. Wir sind gekommen, um bei Dir Zuflucht zu suchen, o Herr, nachdem wir müde geworden sind, in allen vier Ecken und zehn Richtungen der Welt umherzuwandern.

Majh M5, 133-7

O Herr! Wir sind seit vielen Zeitaltern von Dir getrennt gewesen. Du weißt um alle unsere Geburten. Jahre sind vergangen, ohne dass wir Dich gesehen haben. Wir leben jetzt in der Hoffnung, Dich zu sehen.

Ich habe mich vor vielen Geburten von Dir getrennt, diese Geburt ist nun Dir gewidmet; Ravi Das lebt in der Hoffnung, Dich zu sehen, es ist lange her, dass er dies tat.

Ravi Das, Dhanasri, 694-8

Guru Amar Das Ji betet: „O Herr! Wir sind sehr verblendet in dieser Welt. Habe Erbarmen und gewähre uns den Segen, Dich zu sehen.“

Wir sind sehr verblendet, o Gütiger Herr, erbarme Dich unser; sei barmherzig und gewähre uns den Segen Deines Anblicks.

Dhanasri M3, 666-13

Guru Arjan Sahib weist uns an zu beten: "O Herr! Wir sind in verschiedenen Leibern in mannigfaltigen Geburten umhergewandert und haben viele Leiden gehabt. Dank Deiner Barmherzigkeit haben wir jetzt einen menschlichen Körper. Zeige Dich uns freundlicherweise."

Ich wanderte in verschiedenen Körpern umher und litt sehr; dank Deiner Güte habe ich nunmehr eine menschliche Geburt; bitte, zeige Dich.

Gauri M, 207-11

O Herr! Wir stehen vor Deiner Tür. Vereinige uns mit Dir Selbst. O Erlöser, errette uns, denn wir sind des Umherwanderns müde. O Herr! Du bist freundlich zu den Ergebenen. Du bist der Erlöser der Sünder. Es gibt niemanden außer Dir. Ich rufe zu Dir um Hilfe in aller Demut und Hilflosigkeit. O Gnädiger Herr! Dieses Universum ist ein gefährlicher Ozean; nimm meine Hand und bring mich hinüber.

Vereinige mich mit Dir Selbst; ich liege vor Deiner Tür; o Erlöser, errette mich, denn ich bin der Wanderschaft müde; o Herr, erlöse mich, denn Du hilfst Deinen Ergebenen immer; niemand kann mir helfen außer Du Selbst; nimm meine Hand und führe mich über den Ozean des Universums.

Jaitsri M, 709-12

Alle Frauen sind glücklich, wenn sie mit ihren Herren vereint sind. Wie elend bin ich. Ich bin voller Sünden, und der Herr schenkt mir keine Beachtung. O Herr, wann werde ich an die Reihe kommen? Andere Bräute leben glücklich. Bitte, ich flehe Dich an, gib mir etwas von Deiner Aufmerksamkeit und Liebe.

Die anderen Bräute sind fröhlich; ich bin die Unglückliche. Ich bin voller Sünden, und der Herr beachtet mich nicht.

Suhi War M3, 790-12

Nanak, die Unglückliche betet, dass sie an die Reihe kommt; alle anderen Bräute sind glücklich; gib mir ebenfalls Deine Liebe.

War Ramkali M3, 959-15

Alle meine Freunde sind gegangen, um ihrem Herrn zu gefallen; aber wo kann ich, der Elende, hingehen? O mein Freund, ich bin wunderschön, aber der Herr liebt mich nicht.

Vadhans M1, 558-2

O Herr! Es wäre besser, mir den Galgen zu zeigen, als mir gegenüber so gleichgültig zu bleiben. Es ist eine Qual, ohne Dich zu leben. Halte mich an Deiner Brust. Nimm mein Gebet an. Ich sterbe vor Sehnsucht nach Dir. Wende mir Dein wunderschönes Gesicht zu. Warum quälst Du mich, indem Du Dich abwendest?

Der Tod ist Deiner Gleichgültigkeit vorzuziehen; höre mich und halte mich fest. O sieh mich an, mein Geliebter, warum quälst Du mich, indem Du Dich von mir abwendest?

Kabir, Asa, 484-8

Ich bin ungeduldig, Dich zu sehen. Mein Gemüt ist verwirrt, und ich verbringe meine Tage in unerträglicher Sorge und Angst. Oh Herr, schenke mir einen Blick der Barmherzigkeit. Mein Leben kann nur dann glücklich und fruchtbar sein, wenn ich Dich sehe. Oh Bezwinger des Gemütes! Sei freundlich zu mir. Entferne meine Verblendung und erscheine in meinem Innern.

Ich dürste nach einem Anblick von Dir, und ich werde von Angst gequält; o Transzendentaler Herr, erbarme Dich meiner.

Asa M5, 431-3

Das Leben ist fruchtbar, wenn der Herr geschaut wird; o liebster Geliebter, habe Erbarmen und entferne meine Täuschung.

Sarang M4, 1221-10

Ich bete aufrichtig, O Geliebter, ich bin bereit, (mein) Alles für die Vereinigung mit Dir zu opfern, auch nur für einen Augenblick. Ach! Wie soll ich flehen, um Dich dazu zu bringen, (mir) zuzuhören? Ich werde gepeinigt von Rastlosigkeit, wegen meines Hungers und Durstes, Dich zu sehen. Der Herr kann durch das Wort des Meisters verwirklicht werden. O Herr, ich flehe Dich an, damit ich die Wahrheit erkennen kann.

Ich bete sehr ernsthaft und ich würde mein Leben opfern; auf Reichtum und Ehre würde ich verzichten für auch nur einen Moment der Vereinigung.

Belawal M5, 908-12

Was soll ich erbitten oder sagen? Ich bin hungrig und durstig, Dich zu sehen. O Nanak! Er kann durch das Wort des Meisters erkannt werden.

Suhi M1, 7621-9

O Du Ewiger Großer Einer! Du bist der makellose Erhalter. Ich bete zu Dir. Der Mensch lebt in Unwissenheit und erinnert sich nicht an den Herrn und vergeudet auf diese Weise sein Leben. Dein Geschöpf vergisst immer. Du jedoch bewahrst die Ehre Deiner immanenten Natur. O Helfer der Wertlosen! Wie kann ich Deine Tugenden aufzählen? Welche Weisheit kann ein unwissender Sklave besitzen? Dieses Leben und (dieser) Leib sind Deine Gaben. So wie wir bei Dir Zuflucht genommen haben, hast Du uns vor dem großen Feuer dieser Welt gerettet, indem Du uns aus ihm herausgeholt hast. Wir bauen (auf Dich) und verlassen uns vertrauensvoll auf Dich und haben alle anderen Hoffnungen aufgegeben. Du bist unerkennbar und grenzenlos und unbeschreiblich. Du kannst nicht mit Worten beschrieben werden. O Herr! Ich habe bei Dir Zuflucht genommen, und Du kannst mich beschützen. Ich übergebe Dir mein Leben und meinen Leib. Dies ist alles Deine Güte; wer sonst würde mich kennen? Was immer ich zu sagen habe, sage ich zu Dir. Zu wem sonst kann ich beten? O Herr! Du wirst niemanden finden, (der) hilfloser (ist) als ich, und niemand ist barmherziger als Du Selbst. Wir erklären, Dein zu sein, aber sind es nur dem Namen nach. Mach uns vollkommen.

Oh Schöpfer, bitte erhöre mein Gebet, Du bist der große barmherzige Erhalter.

Tilang M1, 721-4

Ich blieb unwissend und erinnerte mich nicht an den Herrn, und so vergeudete ich mein Leben. O Nanak! Er bewahrt die Ehre Seiner immanenten Natur, obwohl wir Ihn immer vergessen.

Sorath M5, 633-16

O Verzeihender der Wertlosen, wie kann ich Deine Tugenden besingen? Welche Weisheit kann dieser unwissende Sklave zeigen? Dieses Leben und dieser Leib sind Dein.

Suhi M5, 738-2

Du hast uns gerettet – die wir bei Dir Zuflucht gesucht haben –, indem Du uns aus dem großen Feuer herausgenommen hast. Wir haben Vertrauen und Zuversicht in unseren Herzen in Dich, und haben keine andere Hoffnung.

Suhi M5, 748-7

Er ist der große unerkennbare, grenzenlose Herr. Er kann nicht mit Worten beschrieben werden. Nanak hat Zuflucht bei dem Herrn gefunden, Welcher ihn beschützen kann.

Jaitsri M5, 704-7

Ich bete zu Dir, mein ganzer Leib und meine Seele sind Dein; Ehre sei dem Herrn; o Nanak, niemand sonst kennt meinen Namen.

Asa M5, 383-11

Was immer ich zu tun habe, ist nach Deinem Willen; zu wem sollte ich sonst beten?

Bharun M1, 1125-5

O barmherziger Herr! Du bist unser Beschützer. Es gibt niemanden sonst wie Dich.

Wie können wir irgendwo anders hingehen? Ich habe Vertrauen in Deine Worte; erfülle sie, flehe ich.

Ravi Das, Dhanasri, 694-6

O Herr! Du bist meine Stärke und mein Grundpfeiler des Vertrauens, deshalb bete ich zu Dir. Ich kann nirgendwo anders hingehen und und zu niemandem sonst beten. All meine Freude und mein Schmerz sind bei Dir. Ich bin töricht und gering. Ich bin unwissend. Ich habe bei Dir Schutz gefunden. Vergib mir.

Ich bin verrückt; ich bete zu Dir, mein Meister; ich habe keinen anderen Ort zum Beten. Meine Freude und mein Schmerz sind bei Dir.

Suhi M4, 735-2

Die Größe des Herrn kann nicht beschrieben werden; ich bin töricht, weltlich und gering; o Herr und Meister, vergib Nanak, dem Unwissenden. Er hat bei Dir Zuflucht gefunden.

Suhi M4, 736-6

Wir sind töricht, unklug und ignorant. O Herr! Wir sind ohne jeden Verdienst, wie die Steine. Gib uns Schutz durch Deine Güte. O Herr Hari! Sei barmherzig, lass uns die Welt übersteigen, und gewähre uns Erlösung durch den Shabd. Wir versinken im Treibsand der Anhaftung. O Herr, gib uns Deine Hand. O barmherziger Herr, schau nicht auf unsere schlechten Gewohnheiten. Wie kann man den Schmutz abwaschen und sich selbst rein machen? Wir Menschen sind so gemacht.

Wir sind töricht, weltlich und unwissend und suchen Schutz bei Dir, dem Ungeborenen. Habe Mitleid und rette uns, o Herr; wir haben, wie die Steine, keinen Verdienst.

Belawal M4, 799-6

O Herr, sei barmherzig und erlöse uns; hilf der Seele mittels des Shabd. Wir sind im Morast der Verhaftung versunken; o Herr, gib uns Deine Hand zum Festhalten.

Asa M4, 446

Habe Erbarmen mit mir, einem Hilflosen, o großzügiger Herr. Richte nicht über meine Verdienste und Fehler. Wie kann Lehm rein gewaschen werden? So ist der Mensch gemacht.

Ramkali M5, 882-17

O Herr meines Lebens! Ich bin ein Waisenkind und habe bei Dir Zuflucht gefunden. Habe Erbarmen und Mitleid mit mir. In diesem tiefen Brunnen der Anhaftung und Verblendung kann meine Vernunft nichts ausrichten. Bitte, gib mir Deine Hand und rette mich. Ich habe viele Sünden begangen. Wir sind übel gesinnt und Diebe. Wir haben bei Dir Zuflucht genommen. Rette unsere Ehre, wir flehen Dich an.

Hab Erbarmen, o Herr Ich bin eine Waise und suche Schutz bei Dir; lass mich Deine Hand halten in diesem dunklen Brunnen. Meine Vernunft hilft mir nicht.

Gauri M5, 208-13

Wir haben viele Fehler und Sünden begangen. Wir sind Übeltäter und Diebe und haben viele Diebstähle begangen. Nanak hat Zuflucht bei Dir gefunden. O Herr! Sei barmherzig und rette seine Ehre.

Gauri M5, 172-11

O Herr! Du bist mein Schöpfer, unerkennbar und grenzenlos. Erhöre mein Gebet. Ich bin töricht. Ich bin niemals wach. Ich bin ohne Schönheit oder Urteilskraft. Ich bin von meiner Heimat getrennt und bin gekommen, um nach sehr langer Zeit bei Dir Schutz zu suchen. Ich habe kein Geld und habe nicht mehr die Anziehungskraft der Jugend. Ich bin ein Waisenkind. Beschütze mich.

O Beschützer, unwissend und grenzenlos! Erhöre mein Gebet; Nanak ist töricht und niemals ist er wach; er kann nichts sehen, denn die Nacht ist dunkel.

Tukhari M1, 1110-3

Ich bin ohne Schönheit oder Verstand und komme aus einem fernen, fremden Land; ich habe weder Reichtum noch jugendliche Anziehungskraft. Hilf dem Waisenkind, o Herr.

Gauri M3, 204-2

Ich begehe Fehler in jedem Augenblick. Ich kann mich wegen meiner Handlungen nicht von dieser Welt befreien. Du bist der Vergebende. Vergib mir und nimm mich (mit) über diesen Ozean. Ich mache zahllose Fehler und bin ein großer Sünder. O Herr, bitte vergib mir. Wir haben so viele Sünden begangen, wie es Wassertropfen im Ozean gibt. Wir sind Steine und werden untergehen. Habe Erbarmen und Mitleid und bewahre uns vor dem Ertrinken.

Wir können unseren Taten nicht entkommen, denn wir begehen jeden Augenblick Fehler; o Verzeihender! Vergib uns und nimm Nanak über den Ozean.

Gauri M5, 261-1

Wir begehen Fehler, welche zahllos sind; o Herr, vergib mir, ich bin ein großer Sünder.

Shalok M3, 1416-5

Wie die Wassertropfen im Ozean sind meine Sünden ohne Zahl. Hab Erbarmen und Mitleid, und rette mich davor, zu Ertrinken wie ein Stein.

Gauri M5, 156

Die ganze Welt brennt in einem tiefen und geheimnisvollen Feuer. O Herr! Habe Erbarmen und rette sie. Nutze die Methoden und Hilfsmittel, die sie retten können.

Die Welt brennt; rette sie durch Deine Barmherzigkeit, rette sie mit den Methoden, mit denen sie gerettet werden kann.

Belawal M3, 853-10

O Herr, Du bist unergründlich, grenzenlos und unermesslich, und niemand ist Dir gleich. Ich bete, dass ich Dich niemals vergessen möge. Du bist der Erhalter und bist allmächtig. Wir beten um diesen Segen, dass Deine Füße in unseren Herzen wohnen mögen.

Du bist unergründlich und grenzenlos, o Allerhöchster. Keiner ist wie Du;

Dies ist unser Gebet, o Herr, dass wir Dich nicht vergessen mögen.

Suhi M4, 747-6

O allmächtiger, fürsorglicher Herr! Ich erbitte einen Segen von Dir: habe Erbarmen mit Nanak und lass Deine Füße in seinem Herzen wohnen.

Kalyan M4, 1321-6

O Herr! Alle Gedanken, ob gut oder schlecht, unterliegen Deiner Kontrolle. Wir sind nur Instrumente, und Du bist der Dirigent. O Schöpfer! Wir handeln so, wie Du es wünschst, und wir haben in dieser Angelegenheit nichts zu sagen.

Sowohl gute als auch schlechte Gedanken befinden sich unter Deiner Kontrolle, o Herr; wir sind nur Instrumente, und Du bist der Dirigent, o Herr von Nanak! Du bist der Schöpfer, und wir spielen so, wie Du es wünschst.

Belawal M4, 800-10

O Herr! Wie kann jemand Dir dienen, und wie oder warum kann er auf solche Dienste stolz sein! Dein Licht wirkt in uns, und wir tun alles in Deinem Licht. Wenn Du Dein Licht zurückziehen würdest, was könnte man sagen oder tun? Wie kann irgend jemand Dir dienen oder stolz auf solchen Dienst sein?

Wenn Du Dein Licht zurückziehst, wie kann man dann über Dich sprechen?

Belawal M3, 797-11

Erbitte den Herrn selbst vom Herrn. Um irgendetwas anderes zu bitten, bedeutet, um Sorgen auf dem eigenen Haupt zu bitten. O Herr! Gib uns Deinen Namen, damit wir Frieden gewinnen und unser Hunger beseitigt werden möge.

Um etwas anderes zu bitten als um Dich Selbst, bedeutet, um Sorgen auf meinem Haupt zu bitten. Gib mir Deinen Namen, damit Frieden in mein Herz einziehen und meinen Hunger stillen möge.

Ramkali-War M, 957-19

Ein moslemischer Heiliger hat auch gesagt, dass wir den Herrn nur um Ihn allein bitten sollten und (um) nichts anderes, da alles andere vergänglich ist.

Von Gott sollte nichts außer Gott erbeten werden; alles andere außer Ihm ist vergänglich. Von Gott erbitte keine Dinge, die vergehen werden; von Gott erbitte nichts als Ihn Selbst. Schwärze dein Herz nicht mit falschen Gedanken.

Maulana Rumi

_______________

Fußnote: