Es gibt Licht im Nektar
Die Kraft der Inneren Sicht befindet sich hinter den Augen. Wenn man seine Aufmerksamkeit auf den Inneren Himmel richtet und sie dort zum Stillstand bringt, erscheint Licht. Am Anfang sieht man Blitze, einen Sternenhimmel, Sonne, Mond und verschiedene andere Arten von Licht. Wenn die Seele diese Regionen durchquert und Trikuti und Par-Brahm erreicht, sieht sie die Sonne und den Mond der Regionen von Brahm beziehungsweise Par-Brahm.
Tulsi Sahib und andere Sants haben diese Lichter in ihren Schriften erwähnt:
Das Evangelium des Herrn ist Nektar-süß und herrlich, und man kostet es durch den Guru, den natürlichen Weg. Das eigene Gemüt wird erhellt und die eigene Dunkelheit wird vertrieben, so wie die Nacht beendet wird durch die aufgehende Sonne. Und der Unsichtbare, der Unwahrnehmbare und der Unerkennbare, Er wird vom Wahren Ergebenen gesehen.
Durch die Lehren des Gurus kosten sie unmittelbar die erhabene, erlesene und Ambrosische Predigt des Herrn. Das Göttliche Licht erstrahlt in ihren Herzen, und wie die Sonne, welche die Dunkelheit der Nacht vertreibt, vertreibt es die Dunkelheit der Unwissenheit. Als Gurumukh schauen sie mit ihren Augen den Unsichtbaren, Unwahrnehmbaren, Unerkennbaren, Makellosen Herrn. (Guru Amar Das)
Guru Ram Das –
Adi Granth, Var von Sri Raag M4, S. 87
Nektar-süß ist des Gurus Wort; doch selten ist derjenige, der Es kostet. In ihn kommt Licht, und er trinkt die Ambrosia; und er hört die Melodie am Tor des Herrn.
Der Nektar des Bani des Gurus ist sehr süß. Nur wenige Gurumukhs sehen und schmecken ihn. Das Göttliche Licht dämmert im Inneren, und die Höchste Essenz wird gefunden. Am Wahren Hof schwingt das Wort des Shabd.
Guru Amar Das –
Adi Granth, Majh M3, Ashtapadi, S. 113
Rein ist Sein Licht, Nektar-süß ist das Naam des Herrn, und wer Es zu sich nimmt, wird unsterblich und wunschlos.
Das Licht des Ambrosischen Namens des Herrn ist makellos und rein. Indem man Es in sich aufnimmt, wird man unsterblich und frei von Begierden.
Guru Arjan Dev –
Adi Granth, Ramkali M5, S. 886-887
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Fußnote: